Elektromagnetisch verträgliche Verbindungen

Durch die leitfähige Nickelschicht an der Steckeroberfläche wirkt das Steckergehäuse
wie ein faradayscher Käfig.

Durch die leitfähige Nickelschicht an der Steckeroberfläche wirkt das Steckergehäuse wie ein faradayscher Käfig.

In Fachkreisen ebenso wie der breiten Öffentlichkeit wurde in den letzten Jahren teils kontrovers über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder sowie über Sinn und Notwendigkeit elektromagnetischer Abschirmung diskutiert.

Die Kabel- und Verbindungstechnik ist in vielen Bereichen durch Normen und gesetzliche Bestimmungen geregelt, so auch was die elektromagnetische Verträglichkeit angeht. Allerdings nicht über die EMV-Richtlinie, wie der Nutzer vermuten könnte, denn Steckverbinder, Kabel und Leitungen sind im Sinne des EMV -Gesetzes Bauteile ohne direkte Funktion.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es jedem Hersteller selbst überlassen ist, die EMV-Eigenschaften seiner Bauteile zu definieren. Vielmehr sind EMV-relevante Anforderungen etwa für geschirmte Leitungen Teil der europäischen oder nationalen Kabel- und Leitungsbauartnormen. Auch die gängigen EMV-Prüfungen von Steckverbindern beruhen auf Normen, die für Kabel und Leitungen ins Leben gerufen wurden. Zwar geben Tests zur Effizienz der Schirmwirkung einen Anhaltspunkt für die Verwendung des Produktes in der Anwendung, allerdings sind dabei noch weitere Faktoren von Bedeutung.

In dem zum Download bereitstehenden Whitepaper erfahren Sie mehr über die Anforderungen, die sich aus dem Blickwinkel der EMV an eine ideale Konstruktion von Steckern und Kabeln ergeben.